Effizienzfabrik-Treff auf der HANNOVER MESSE 2011 war voller Erfolg

35 Teilnehmer diskutierten am 7. April 2011 intensiv darüber, wie Ressourceneffizienzmaßnahmen in der Produktion bewertet werden können. Alle waren sich einig, dass dafür die Transparenz über
die Ressourcenverbräuche im Produktionsprozess das A und O ist.

„Die rege Diskussion während und nach der Veranstaltung hat mich sehr gefreut. Mit dem Thema Wirtschaftlichkeitsbewertung haben wir den Nerv der Teilnehmer getroffen“ lautet das Resümee der Effizienzfabrik-Projektleiterin Dr. Claudia Rainfurth zum Effizienzfabrik-Treff auf der HANNOVER MESSE. Am 7. April 2011 diskutierten über 30 Experten in der gut gefüllten VDMA-Arena darüber, wie man die Ressourceneffizienzmaßnahmen in der Produktionstechnik bewerten kann. Dazu stellten die Verbundprojekte BEAT, EnHiPro und reBOP ihre Ergebnisse vor, die auf sichtliches Interesse bei den Teilnehmern stießen.

EF-Treff Hannover Messe 2011 v.l.n.r.:
Sebastian Khalaf (Ruhr-Universität Bochum),
Dr. Ralf Bünting (VDMA),
Dr. Claudia Rainfurth (VDMA-Effizienzfabrik),
Sebastian Thiede (TU Braunschweig),
Andreas Kunsleben (Effizienz-Agentur NRW)

Bereits im Einführungsvortrag gab es ganz konkrete, praxisnahe Empfehlungen für den Geschäftsalltag. Dr. Frank Bünting vom VDMA stellte das VDMA-Tool zur Berechnung der Total Cost
of Ownership (TCO) von Maschinen und Anlagen vor. „Nahezu 70 Prozent der TCO stehen im Zusammenhang mit dem Ressourcenverbrauch“ erklärte Dr. Bünting. Diese Aussage erhöhte die Spannung auf die nachfolgend vorgetragenen Projektergebnisse, die in verschiedener Weise zur Transparenz und Bewertung von Ressourceneinsparmaßnahmen beitragen.

Im Verbundprojekt BEAT erarbeiten die Projektpartner anhand einfacher Zerspanungsprozesse eine Methodik, die das Vorgehen zur Bewertung der Ressourcenverbräuche systematisiert und beschreibt. Auch in den Verbundprojekten EnHiPro und reBOP geht es darum, die erfolgsversprechenden Stellschrauben für mehr Effizienz in der Produktion zu identifizieren. Während die EnHiPro-Methodik am Beispiel von Webmaschinen, Hydraulik- und Druckluftanlagen verifiziert wurde, steht bei reBOP eine Presshärteanlage als Beispielanlage im Fokus. Eine Gemeinsamkeit der Verbundprojekte ist, dass die Ergebnisse in ein Softwaretool münden, das nach Projektabschluss auch von Nicht-Projektpartnern eingesetzt werden kann.

Der interaktive Charakter der Veranstaltung fand auch in den Pausen seine Fortsetzung.
Grund genug, um auf den nächsten Effizienzfabrik-Treff zu kommen. „Bis zum nächsten Mal!“ war sehr häufig bei der Verabschiedung zu hören.

Fotos: Effizienzfabrik