Klimaschutz „made in germany“ mit innovativen Produktionstechnologien

Die produzierenden Unternehmen leisten einen maßgeblichen Beitrag dazu, dass Deutschland noch immer zu den führenden Industrienationen weltweit gehört. Hohe Qualitätsansprüche einerseits und Technologieführerschaft andererseits machen das Erfolgsrezept aus. Damit das so bleibt, unterstützt das BMBF deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen durch zielgerichtete Forschungsförderung.

Das BMBF-Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Das Thema „Ressourceneffizienz in der Produktion“ ist ein wichtiger Schwerpunkt innerhalb dieses Konzepts. Mit der Förderung der Verbesserung der Energieeffizienz in der Produktion unterstützt das BMBF ganzheitliche Lösungen, die auf neuen Technologien und Produktionsausrüstungen basieren. Gefördert werden der Aufbau von Netzwerken aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen der Fertigungs- und Verfahrenstechnik, Produktionsausrüstern und nicht zuletzt Anwendern der Technologien und Produktionsausrüstungen selbst.

Möglichkeiten und Ansatzpunkte für eine energie- und materialeffiziente Produktion sind vielfältig und ergeben sich in allen Phasen des Produktlebenszyklus. Um die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Spitzenposition der deutschen Industrie zu sichern und auszubauen, ist die Einführung innovativer energie- und materialeffizienter Lösungen unter Berücksichtigung der gesamten Produktionsprozesskette sowie des gesamten Produktlebenszyklus notwendig. Ein Energieeinsparpotenzial von bis zu 30 Prozent soll erreicht werden. Von den Forschungsergebnissen sollen möglichst viele unterschiedliche Zielgruppen, insbesondere die produzierenden Unternehmen profitieren. Deshalb wurde eine gemeinsam vom BMBF und vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) getragene Innovationsplattform „Ressourceneffizienz in der Produktion“ – kurz Effizienzfabrik – ins Leben gerufen.