Hier finden Sie interessante Projekte rund um die effiziente Produktion:
Sonderforschungsbereich Sfb 1026 „Sustainable Manufacturing – Shaping global value creation“
Der Sonderforschungsbereich erstreckt sich auf die drei Projektbereiche Strategieent-wicklung, Produktionstechnologien und Werkzeuge der Qualifizierung. Dabei sollen ökonomisch-technische Zukunftsmodelle entwickelt werden, die einen geringeren Res-sourcenverbrauch benötigen und die einer nachhaltigen Wertschöpfung dienen sollen. Untersuchungsgegenstand sind beispielsweise modulare Werkzeugmaschinen aus Leichtbaukomponenten, kreislaufwirtschaftliche Produktionskonzepte und die Rückge-winnung von Werkstoffen.
DFG
ab 2012, geplante Laufzeit von 12 Jahre
TU Berlin, Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM), Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK), Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB Berlin)
BosS – Energieeffizienter Bearbeitungsroboter mit selbstadaptierendem Systemverhalten für spanende Arbeitsvorgänge an inhomogenen Werkstoffverbunden
Im Rahmen dieses Vorhabens soll ein neuartiger Technologieansatz für energieeffiziente Bearbeitungsroboter entwickelt werden, der zur mechanischen Bearbeitung inhomogener Werkstoffe, wie beispielweise der Zerspanung von Faserkunststoffverbundwerkstoffen, eingesetzt werden kann. Diese ressourceneffiziente Lösung soll auf die Bearbeitung großvolumiger Bauteile aus den Bereichen der Windkraft-, Luftfahrt und Fahrzeugbauindustrie übertragbar sein.
MAG IAS GmbH, Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Ferti-gungseinrichtungen ISW der Universität Stuttgart, KORROPOL Korrosionsschutz und Polyesterverarbeitung GmbH & Co. KG, ISG-Industrielle Steuerungstechnik GmbH, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, KUKA Laboratories GmbH
Ziel des Projekts ist es, Leichtbaukomponenten, die zunächst zu Organoblechen aus faserverstärkten Kunststoffbändern hergestellt und anschließend umgeformt werden, großserienfähig zu fertigen. Dabei soll für diese komplexen und hochleistungsfähigen Leichtbauteile eine kurze Prozesskette realisiert werden. Gleichzeitig sollen diese FVK-Bauteile vollständig recycelbar sein. Für diese Produkte wird ebenfalls ein Handha-bungssystem entwickelt, welches die Reproduzierbarkeit und den Automatisierungs-grad erhöhen soll.
Elite – Energieeffizienter Leichtbau durch innovatives thermisches Fügen und Trennen von CFK-Bauteilen
Im Rahmen dieses Projekts soll ein neuartiges Fügekonzept entwickelt werden, wel-ches ein sowohl schnelles als auch energie- und ressourceneffizientes Fügen von CFK und Metallen ermöglicht. Dieses Verfahren wird anhand von Anwendungen aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie erprobt und soll auf Anwendungen aus dem Maschi-nenbau sowie auf mobile Arbeitsmaschinen, Schienen- und Wasserfahrzeuge über-tragbar sein.
EADS Deutschland GmbH, InnoJoin GmbH & Co. KG, BLZ Bayerisches Laserzentrum Gemeinnützige Forschungsgesellschaft bmH, CrossLink Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften iwb der TU Mün-chen, BMW AG
FiberScan – In situ Qualitätssicherung bei der Herstellung von Faserberbundkunststoff-Bauteilen
In diesem Projekt sollen neue optische Qualitätssicherungsmaßnahmen entwickelt werden, mit denen das energieeffiziente laserunterstützte Thermoplast-Tapewickeln zur Herstellung von sicherheitskritischen Druck- und Kraftstoffbehältern auch in der Großserienproduktion einsetzbar ist. Das bisherige, wesentlich zeitaufwändigere und energieintensivere Duroplex-Wickelverfahren wird dabei substituiert. Mit Hilfe dieser messtechnischen Lösung soll der Ausschuss verringert werden und die Prozessge-schwindigkeit so erhöht werden, dass das neue Verfahren für die Großserienprodukti-on nutzbar wird. Dieser Lösungsansatz soll für alle Hersteller von Druckluftbehältern, bspw. für die Herstellung von Gasflaschen für Industrie und Medizin übertragbar sein.
FiberSet – Faserverstärkte Duroplaste für die Großserienfertigung im Spritzguss; fertigungs- und werkstoffgerechte Bauteilkonstruktion, Werkzeugtechnik, Qualitätssicherung
Duroplaste haben gegenüber Thermoplasten und Aluminium eine wesentlich bessere Energieeffizienz, werden aber bisher kaum eingesetzt. Daher sollen im Rahmen dieses Projekts u. a. geeignete modifizierte Duroplastwerkstoffe sowie die dazu benötigte Anlagentechnik, Simulationswerkzeuge und Qualitätssicherungsmethoden entwickelt werden. Durch diese neuen Lösungsansätze sollen diese neuen Leichtbauwerkstoffgruppen auch für technisch anspruchsvolle Applikationen, z. B. in der Automobiltechnik, nutzbar werden.
KraussMaffei Technologies GmbH, Robert Bosch GmbH, Oechsler AG, MITRAS Com-posites Systems GmbH, Schwarzpunkt Schwarz GmbH & Co. KG, Institut für Allge-meinen Maschinenbau und Kunststofftechnik der TU Chemnitz, Daimler AG
FLAME – Faserverbund-Leichtbau mit automatisierter Mikrowellenprozesstechnik ho-her Energieeffizienz
Zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der Herstellkosten beim Aushärte-prozess von CFK-Bauteilen soll in Rahmen dieses Projekts die Anwendung der Mikro-wellentechnik eingesetzt werden. Dadurch kann eine gezielte Aufheizung realisiert werden. In diesem Projekt werden daher u. a. ein spezielles Mikrowellenkammersys-tem und ein mikrowellenunterstützendes Strangziehverfahren entwickelt sowie die zu verwendenden Verbindungsharze optimiert. Diese Leichtbautechnologie wird in den Bereichen der Automobiltechnik und dem allgemeinen Maschinenbau erprobt und soll anschließend serienfähig einsetzbar sowie auf die gesamte Leichtbaubranche über-tragbar sein.
Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik IHM des KIT, Vötsch Indust-rietechnik GmbH, Schunk Kohlenstofftechnik GmbH, Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München, Sika Deutschland GmbH, Maus GmbH Rotationsgiessformen
FlexiCut – Flexible intelligente Bearbeitungstechnologien für komplexe Faserverbundbauteile
Ziel des Projekts ist es, die Großserientauglichkeit von Faserverbundwerkstoffen zu erarbeiten, um zu zeigen, dass Faserverbundbauteile kostengünstiger, ressourcenschonender und zudem bei gleichbleibender Qualität bearbeitbar und reproduzierbar sind. Dazu sollen verschleißarme Bearbeitungsverfahren eingesetzt werden. Daher soll u. a. die Prozessentwicklung für eine robuste und schnelle Bearbeitung sowie die Bearbeitungsgenauigkeit optimiert werden und ein Simulationstool für die gesamte Prozesskette entwickelt werden. Im Rahmen des Projekts werden Anwendungen aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie untersucht. Anschließend soll eine weite Übertragbarkeit auf das Transportwesen, die Bauindustrie sowie den Maschinen- und Anlagen-bau möglich sein.
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, CIMPA GmbH, EADS Deutschland GmbH, Fahrion Produktionssysteme GmbH & Co. KG, GKN Aerospace Deutschland GmbH, GMA – Werkstoffprüfung GmbH, MAPAL Fabrik für Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG, TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, Zentrum für Leichtbauprodukti-onstechnologie des DLR, KUKA Roboter GmbH, Institut für Flugzeugbau IFB der Uni-versität Stuttgart, iwb Anwenderzentrum Augsburg der TU München
INFO – Verkettung der Prozessschritte für Oberflächengestaltung und Lagerfixierung durch Integration von Folien in den Herstellungsprozess von Faserverbundbauteilen
Mit thermoplastischen Folien sollen in diesem Projekt großserienfähige, flexibel und ressourceneffizient herstellbare Sichtbauteile aus Faserverbundkunststoffen entwickelt werden. Damit soll zum einen die Prozesskette verkürzt werden, da nachfolgende Oberflächenveredelungsprozesse weitgehend wegfallen, zum anderen soll eine höhere technische Gebrauchsfertigkeit realisiert werden. Die Forschungsergebnisse werden anhand von automobilen Exterieurteilen validiert und anschließend branchenübergrei-fend anwendbar sein.
INPROLIGHT – Integrative Prozesskette zur ressourcenschonenden Serienfertigung von Leichtbauteilen aus thermoplastischen Faserverbundkunststoffen für die Fahrzeug-industrie
Der Fokus des Projekts liegt auf der Entwicklung einer innovativen, durchgängigen Prozesskette zur Fertigung von Bauteilen aus Thermoplast-Faserverbundkunststoffen. Die bisherige Prozesskette soll verkürzt werden, in dem die einzelnen Prozessschritte zusammengelegt und die eingesetzten Verfahrenstechniken optimiert werden. Damit soll eine schnelle, serientaugliche und automatisierte Fertigung ermöglicht und Leicht-baukomponenten mit geringeren Kosten hergestellt werden. Die Ergebnisse sind ins-besondere im Komponentenbau und in der Ausrüsterindustrie der Automobilindustrie einsetzbar.
PRESCHE – Prozesskette zur Ressourceneffizienten Composite-Herstellung für die E-Mobilität
Das Projekt PRESCHE fokussiert sich auf die Entwicklung einer kompletten, durchgängig automatisierten Produktionslinie zur wirtschaftlichen Herstellung von FVK-Bauteilen. Dabei werden u. a. zwei Lösungsansätze verfolgt: Zum einen sollen automatisierte Handhabungssysteme entwickelt werden, mit denen die einzelnen Prozessschritte miteinander verknüpft werden. Zum anderen sollen präzise und prozessoptimierte Formwerkzeuge entwickelt werden, mit denen das Rohbauteil weiter verarbeitet wird. Die Prozesslinie soll eine um 30 Prozent verkürzte Prozesszeit und 20 Prozent weniger Verschnitt aufweisen sowie gegenüber traditionellen Verfahren 30 Prozent geringere Herstellkosten aufweisen.
Quickstep GmbH, Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, Institut für Flug-zeugbau der Universität Stuttgart, CORIOLIS COMPOSITES GmbH, EDAG GmbH & Co. KGaA, AUDI AG
QualitätsKleben – Prozessintegrierte Qualitätssicherungsverfahren für die klebtechni-sche Fertigung von Faserverbundwerkstoffen
Das Potenzial von CFK-Bauteilen kann deutlich gesteigert werden, wenn bspw. statt Nietverbindungen Klebeverbindungen eingesetzt werden, da diese effizienter, schneller und sicherer sind. Dazu soll in diesem Projekt ein prozessintegriertes, zerstörungsfrei-es Qualitätssicherungsverfahren entwickelt werden, mit dem die Eigenschaften von strukturellen Klebeverbindungen sicher bestimmt werden können. Außerdem soll die Prozessintegration der klebtechnische Verbindungen erarbeitet sowie die notwendigen Prüfprozesse automatisiert werden. Die Ergebnisse finden Anwendung im Luftfahr-zeug-, Straßen und Schienenfahrzeugbau.
BIAS – Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Optoprecision GmbH, EADS Deutschland GmbH
SOWEMA – Software-, Werkzeug- und Maschinenentwicklung für eine vollautomatische und geschlossene Leichtbau-Fertigungskette
In diesem Projekt soll ein standardisierter Prozess für die Herstellung von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen entwickelt werden. In einer Software werden die Gestaltungsrichtlinien hinterlegt, so dass die Bauteile vollautomatisch hergestellt werden können. Die neu entwickelte Faserverbundtechnologie ist wesentlich flexibler, kann materialgerechter eingesetzt werden, ermöglich aufgrund der Automatisierung eine deutliche Verkürzung der Entwicklungszeit und ist zudem auch für Anwender mit geringeren Vorkenntnissen geeignet. Sie soll im Maschinen- und Anlagenbau, der Luftfahrt und Medizintechnik einsetzbar sein.
EADS Deutschland GmbH, Otto Bock HealthCare GmbH, Lehrstuhl für Carbon Com-posites der TU München, Institut für Informatik der TU Clausthal, CENIT AG, CTC GmbH, Die Wethje GmbH Kunststofftechnik, Manz Tübingen GmbH
T-Pult - Energieeffizientes Pultrusionsverfahren zur Herstellung von Faserverbundbau-teilen mit thermoplastischer Matrix in Serienanwendungen (Thermoplastpultrusion)
Im Rahmen des Projekts soll eine Thermoplast-Flecht-Pultrusion zur Herstellung von dreidimensionalen Faserverbundprofilen für die Automobiltechnik entwickelt werden, sie großserienfähig sowie kosten- und energieeffizient ist. Das Gesamtanlagenkonzept, das sich aus Steuerungs-, Flecht-, Pultrusions-, Infrarotheiz. Abzugs- und Nachverfor-mungstechnik zusammensetzt, soll energieeffizient ausgelegt werden. Zudem soll der der Prozess mittels einer Prozesssimulation optimiert werden. Die Ergebnisse sollen für eine Vielzahl an Branchen anwendbar sein, z.B. im Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau.
Twin-O-Sheet – Verfahren zur Herstellung großvolumiger, funktionalisierter und hochbelastbarer Verbundhohlkörper mit gewerbeverstärkten Thermoplasten in verkürzter Prozesskette
Im Rahmen des Projekts wird ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von sehr leichten Verbundhohlkörpern entwickelt. Dazu werden u. a. eine integrative Simulationsstrategie sowie ein automatisiertes Handling- und Greifersystem entwickelt. Hinsichtlich der Effizienzsteigerung verfolgt das Projekt einen dreidimensionalen Ansatz: Steigerung der Effizienz bei der Produktion und beim Materialeinsatz sowie während der anschließenden Nutzungsphase. Die Ergebnisse sind u. a. im Fahrzeugbau, der Bau-, Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik und im Maschinenbau einsetzbar.
bielomatik Leuze GmbH & Co. KG, Schaumform GmbH, Neue Materialien Fürth GmbH, Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Christian Karl Siebenwurst GmbH & Co. KG, LANXESS Deutschland GmbH, AUDI AG, Jacob Plastics GmbH
Entwicklung einer Methode zur energiekostenorientierten Belegungsplanung
Da die Energiekosten im Verarbeitenden Gewerbe einen wesentlichen Anteil an den Produktionskosten haben, soll im Rahmen dieses Projekts eine Methode zur energie-kostenorientierten Belegungsplanung entwickelt werden, die schwerpunktmäßig in KMU eingesetzt werden kann. Damit soll der Energieverbrauch über die Zeit nivelliert werden. Außerdem sollen bei dieser Methodik gleichzeitig logistische Zielgrößen wie hohe Termintreue, geringe Durchlaufzeiten, niedrige Bestände und hohe Kapazitäts-auslastungen mit optimiert werden. Die zu erarbeitenden Forschungsergebnisse sollen künftig in bestehende ERP-Systeme übertragen werden können.
BMWi, AiF, BVL (BVL-FKZ: 16904)
01.08.2011 - 31.08.2013
Institut für Integrierte Produktion Hannover GmbH IPH
Neue Wege in der Großgießerei – Innovative IT-gestützte Steuerung des Produktions-prozesses
Im Rahmen des Projekts sollen in dem im Großguss tätigen Unternehmen, einer soge-nannten „Handform-Gießerei“, Energieeinsparungen auf Ebene der Prozesskette durchgeführt werden. Dazu soll ein IT-System entwickelt werden, damit die einzelnen Fertigungsschritte gesteuert und synchronisiert werden können. Das Ziel ist es pro Jahr etwa 1.500 Megawattstunden an elektrischer Energie einzusparen.
REVISITE – Roadmap Enabling Vision and Strategy for ICT-enabled Energy Efficiency
Zur Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale ist insbesondere eine moderne Informations- und Kommunikationstechnologie notwendig. Im Rahmen dieses Netzwerkprojekts werden branchenübergreifende Lösungen für die Bereiche Produktion, Smart Grids, Gebäudetechnik und Beleuchtung entwickelt . So sollen eine sektorenübergreifende Roadmap und gemeinsame Standards erarbeite als auch das Bewusstsein zu diesem Thema gesteigert werden.
EU-FP7, Reference: 248705
01.02.2010-31.02.2012
Loughborough University, VTT Technical Research Centre of Finland, Centre Scientifique & Technique du Bâtiment, KEMA Consulting, Intel Labs Europe, Fraunho-fer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik, Innova SpA
Intelligente Schmiedewerkzeuge zur Fehlerreduktion in der Massivumformung
Das Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung intelligenter Werkzeuge, so dass bei der Herstellung von Schmiedeteilen Fehlteile bereits direkt nach der Umformung erkannt werden können und nicht erst im abgekühlten Zustand. Dazu wird ein Prozess-überwachungssystem zur Erkennung dieser fehlerhaften Teile entwickelt. Die Ziele sind dabei die Vermeidung unnötiger Arbeitsschritte und das frühzeitige Aussortieren von Fehlteilen, was insgesamt einen ressourcen- und kostengünstigeren Produktionsprozess begünstigt.
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.
e-Therm-Theorie: Abwärme für Wissenschaft und Wirtschaft
In der Industrie fällt bei Produktionsprozessen oft Abwärme an, die ungenutzt an die Atmosphäre abgegeben wird, da bestehende Verfahren nicht effektiv und profitabel sind. Im Rahmen dieses Projekts sollen daher die Verfahren weiter entwickelt und op-timiert werden, so dass neue Verfahren zur Stromgewinnung durch Abwärmenutzung entstehen.
Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität Saarland
2011
Lehrstuhl für Automatisierungstechnik der Universität Saarland, Alfred Becker GmbH
CAMISMA – Carbonfaser/Amid/Metall-basiertes Innenstruktur-Bauteil im Multimaterial-system-Ansatz
Im Rahmen des Projekts werden neue Leichtbaulösungen für die Automobilindustrie entwickelt, mit denen das Gewicht eines vergleichbaren Modells aus herkömmlichen metallbasierten Komponenten um mehr als 40% gesenkt werden kann. Zu lösende Herausforderungen sind zu einem die Entwicklung wirtschaftlicher Verfahren für faserverstärkte Kunststoffe (FVK), so dass diese konkurrenzfähig für Blechumformverfahren werden. Zum anderen müssen die FVK-Bauteile erfolgreich mit der metallbasierten Fahrzeugstruktur verbunden werden.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), FKZ: 03X3031A
April 2011-März 2014
Evonik Industries, Johnson Controls GmbH, Jacob Plastics GmbH, Toho Tenax Europe GmbH, Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen, Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen
Ziel des Vorhabens ist es, durch neue, energieeffiziente und ressourcenschonende Umformtechnologien den Defiziten des klassischen Kaltziehens zu begegnen. Statt Verwendung eines Tauchbads zur Erwärmung und Beschichtung, wird die Erwärmung induktiv vorgenommen und das Ziehhilfsmittel aufgesprüht. Damit können sowohl Energie als auch Rohstoffe eingespart werden.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), FKZ: 3850241
Verbesserte Energieumsetzung von heizwerthaltigen Emissionen in der Beschichtungsindustrie
Bei Trocknungsprozessen von Zinkmetallbands werden lösungsmittelhaltige Abgase freigesetzt. Diese Abgase werden durch Nachverbrennung gereinigt. Im Rahmen des Vorhabens soll untersucht werden, wie die dabei entstehende Abwärme direkt für den Trocknungsprozess verwendet werden kann. Ziel des Vorhabens ist es, eine Reduzie-rung der benötigten Energie zu erreichen.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Niedrig-Temperatur-Sinterung von Geschirr- und technischem Porzellan auf ultraleichten, hochporösen Brennplatten
Dieses Verbundprojekt des Förderschwerpunkts r2 setzt an den energie- und rohstoffintensiven Prozessen bei der Trocknung und Sinterung von Keramiken an. Ziel ist es, die Trocknungs- und Sintervorgänge bei niedrigeren Temperaturen durchzuführen. Eine Senkung um 60°Celsius ist vorgesehen. Die im Projekt erzielten Ergebnisse und verbesserten Technologien sollen im Anschluss in die Breite der gesamten keramischen Industrie transferiert werden.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderkennzeichen: 033R053
2010-2013
Rösler CeramTec GmbH, Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme, Vesuvius-VGT-Dyko GmbH
Keep Hight - Ingenieurkeramik zur Energieeinsparung in Thermoprozessanlagen mit hochintensiver Gasumwälzung bei höheren Temperaturen
Ziel dieses Projekts ist es, bei thermischen Prozessen durch hocheffiziente Gasumwälzprozesse sowie durch Steigerung der Prozesseffizienz und Produktqualität Energieeinsparungspotenziale auszuschöpfen, indem der Wirkungsgrad gesteigert wird. Zur Umsetzung werden Ventilatoren aus Keramik bzw. Hybridbauweise hergestellt. Dies ermöglicht auch die Behandlung neuer Kupfer- und Stahllegierungen.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Keine Angabe
Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau (IWM), RWTH Aachen
Institut für Keramische Komponenten im Maschinenbau (IKKM), RWTH Aachen
Schunk Ingenieurkeramik GmbH
WS Wärmeprozesstechnik GmbH
WSP GmbH
LOI Thermoprocess GmbH
Otto Junker GmbH
Sundwiger Messingwerk GmbH & Co KG
EcoForge – Ressourceneffiziente Prozessketten für Hochleistungsbauteile
Im Rahmen des Projekts werden Bauteile durch Niedrigtemperatur-Umwandlungsvorgänge hergestellt. Das Gefüge der Bauteile wird mit einem Bainitsensor untersucht, außerdem werden sowohl die Umformbarkeit als auch die Zerspanbarkeit während des Abkühlungsprozesses analysiert. Ziel ist es, die gesamte Prozesskette des Umformprozesses bis zur End-Wärmebehandlung zu verkürzen, um Ressourceneinsparungen zu erzielen.
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF)
01.10.2010 – 31.10.2013
Institut für Eisenhüttenkunde (IEHK) der RWTH Aachen, Institut für Umformtechnik & Umformmaschinen (IFUM) der Universität Hannover, Institut für Werkstofftechnik (IW) der Universität Hannover, Institut für Umformtechnik (IFU) der Universität Stuttgart, Institut für Werkstofftechnik (IWT) der Universität Bremen
KAP - Knowledge, Awareness and Prediction of Man, Machine, Material and Method in Manufacturing
Ziel des Projektes ist die Bereitstellung produktions- und energiebezogener Leistungskennwerte für den ressourceneffizienten Betrieb von Fabriken in unterschiedlichen Branchen. Auswirkungen von Handlungsalternativen in der Produktionsplanung und -steuerung sollen trotz der Flut der zugrundeliegenden Daten verständlich und im richtigen Moment visualisiert werden. Im Fokus steht das bisherige Verhalten eines Produktionssystems, Bewusstsein für seinen aktuellen Zustand und Vorhersagbarkeit zukünftiger Leistungsfähigkeit. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt auf der Auswertung von Ereignissen und Datenströmen in Echtzeit.
Europäische Union (EU), Integriertes Projekt im FP 7 (Smart Factories: ICT for agile and environmentally friendly manufacturing (ICT-2010.10.1), Referenz-Nr.: 260111)
September 2010 – August 2013
SAP Research Dresden, ATOS Origin, European Microsoft Innovation Center, Institute of Energy and Sustainable Development der De Montfort University, Infineon Technologies AG, Intel Corporation, Laboratory for Manufacturing Systems and Automation der University of Patras, Missler Software, Nissan Motor Iberica S.A., OPTIMITIVE, TECNALIA, Institute for Machine Tools and Factory Management der Technischen Universität Berlin, University of Trento, Volvo Technology Corporation
Die Plattform Eco Machine Tools veröffentlicht die Ergebnisse der EC Product Group Study. Diese Studie zeigt Wege auf, wie die Effizienz von energieintensiven Produkten in deren Lebenszeit durch Anpassungen des Designs verbessert werden kann. Basis hierfür ist die Ökodesignrichtline der Europäischen Kommission 2009/125/EC. Die Studie gliedert sich in verschiedene Bereiche, deren Ergebnisse im Bereich der Werkzeugmaschinen auf der Website dargestellt sind. Dabei wird sowohl der Ist-Zustand als auch das Verbesserungspotenzial beschrieben. Interessierte Nutzer können sich auf der Webseite registrieren und erhalten Neuigkeiten zur Studie und darüber hinaus die Möglichkeit, aktiv bei der Datensammlung mitzuwirken.
DG Enterprise der EU Kommission
Januar 2010 bis September 2011
Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK)
Energiesparende Buntmetallverarbeitung – Höhere Ressourceneffizienz für Messing- und Kupferbänder
In diesem Vorhaben wird bei der Wärmebehandlung von Messing- und Kupferbändern in gasbeheizten Vertikal-Blankglühöfen dank einem hohen Wasserstoffanteil eine rasche Übertragung der Wärmeenergie erzielt. Es kommt zu einer Reduzierung von Prozessschritten. Die entstandene Abwärme wird für weitere Prozesse, wie Vorwärmung und Trocknung zurückgewonnen. Neben einer Energieeinsparung von über 30 Prozent wird durch den Wegfall von Prozessschritten eine Reduzierung der Betriebsstoffe realisiert.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), FKZ: 3850249
DEMAT - A multi-technological approach for Dematerialising the production systems within a view of productive, reliable and eco-efficient machining processes
Das Projekt beschäftigt sich mit Lösungen zur Dematerialisierung von Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen. Ziel ist es, Produktionslösungen, wie neue Technologien und Werkzeuge, zur Verfügung zu stellen, mit denen Werkzeugmaschinen aus ultra-leichten, wiederverwendbaren und recyclingsfähigen Materialien entwickelt werden können. Insgesamt soll der Materialanteil der Maschine um 70% gesenkt werden, ohne dabei Präzisions- und Produktivitätseinbuße zu erlangen.
Europäische Union (EU), FKZ: NMP-2009-3.4-2 - 246020
Juli 2010 - Dez 2013
tecnalia, CECIMO, IBARMIA INNOVATEK S.L., MICROMEGA DYNAMICS SA, Ce.S.I. – Centro Studi Industriali Di Taddei Simona Maria Ec Sas, Nicolas Correa Service SA, INTELLIACT AG, D.ELECTRON SRL, MiSSLER SOFTWARE, ITIA-CNR Consiglio Nazionale Delle Ricerche, Katholieke Universiteit Leuven, Ecole Polytechnique Fédérale De Lausanne, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, University of Bath, ISW – Institut für Steuerungstechnik der Universität Stuttgart, Machining Centers Manufacturing SpA
Make-it - Maschinenzustandsbasierte Verfügbarkeitsdienstleistungen für hochproduktive Fertigungsanlagen
Ziel des Projekts war es, mittels Systemlösungen, Dienstleistungen und Planungsstra-tegien die Verfügbarkeit von Produktionsmaschinen zu steigern sowie das Risiko für die Maschinenhersteller und –betreiber zu minimieren. Im Rahmen des Projekts wurde außerdem ein Energietacho für Werkzeugmaschinen entwickelt, der die Verbräuche von diesen transparent darstellt. Der Stromverbrauch lässt sich sowohl auf die einzelnen Maschinenkomponenten als auch auf die produzierten Werkstücke anzeigen.
Erfahren Sie mehr im Abschlussbericht "Make-it - Maschinenzustandsbasierte Verfügbarkeitsleistungen für hochproduktive Fertigungsanlagen" (http://www.pzh-gmbh.de/pzhgmbh/Verlag/TitelDetails?isbn=978-3-941416-73-4)
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger: PTKA, FKZ: 02PG2040
März 2007 bis Juni 2010
ARTIS Gesellschaft für angewandte Messtechnik mbH
Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW), Universität Hannover
Gildemeister Drehmaschinen GmbH
Berg & Co. GmbH Spanntechnik
CeramTec AG
ProWerk GmbH
Volkswagen AG
ESTOMAD - Energy Software Tools for Sustainable Machine Design
Das Projekt ESTOMAD analysiert den Energieverbrauch von Maschinen und untersucht, an welchen Stellen Energie verbraucht wird und wo Verluste auftreten, um die Energieeffizienz zu steigern. Außerdem werden Handlungsempfehlungen abgegeben, wie das Design der Maschinen sowie die benötigten Parameter angepasst werden können, um die Energieverluste zu reduzieren.
Europäische Union, FP7; FKZ: 247982
Februar 2010 bis Juli 2012
Flanders’ Mechatronics Technology Centre (FMTC)
LMS.Imagine
PICANOL Group
JOBS S.p.A.
EC Engineering
Instituto di Tecnologie Industriali e Automazione (CNR ITIA)
Katholieke Universiteit Leuven (KUL)
FIDIA S.p.A.
ExtREMe - Energy and Resource Efficiency in Manufacturing
Im Rahmen des Projekts soll ein Konzept entwickelt werden, mit Hilfe dessen kontinuierlich Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Ressourcen abgeleitet werden können. Dieses Konzept soll zur besseren Planung beitragen und als Entscheidungsunterstützung für das Produktionsmanagement diesen. Dieses Eureka-Projekt ist in das Verbundvorhaben EnHiPro eingebettet (EUREKA E!5398).
EUREKA
Juni 2010
Technische Universität (TU) Braunschweig,
Katholieke Universiteit Leuven (KUL)
Das Projekt „Klimaschutz Unternehmen“ ist eine gemeinsame Initiative des BMU, BMWi sowie der DIHK. Voraussetzung für Unternehmen zur Teilnahme am Projekt ist die Durchführung einer Potentialanalyse sowie die Festsetzung eines Klimaschutz- und Energieeffizienzziels, das innerhalb von 3 Jahren erreicht werden soll.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Klimaschutzinitiative
3 Jahre ab Teilnahmebeginn
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)
DEMI - Product and Process Design for AmI Supported Energy Efficient Manufacturing Installations
Im Rahmen des Projekts wird ein ICT-System entwickelt, dass die Entwicklung und das Design von energieeffizienten Produkten und Produktionsprozessen unterstützt. Außerdem wird ein Überwachungstool entwickelt, dass die Energieeffizienz von Produktionsanlagen über den gesamten Lebenszyklus kontrolliert und zur Entscheidungsunterstützung herangezogen werden kann.
Europäische Union (EU), FP7, Förderkennzeichen: 247831
Februar 2010 bis Januar 2013
ATB Institut für Angewandte Systemtechnik Bremen GmbH
Fundación Labein
Fundiciones des ESTANDA
MB Air Systems Limited
SISTEPLANT S.A.
Volkswagen AG
Moldware GmbH
IVL Swedish Environmental Research Institute Ltd
Lithuanian Energy Institute
REFORM - Ressourceneffiziente Formgebungsverfahren für Titan und hochwarmfeste Legierungen
Das Verbundprojekt REFORM des Förderschwerpunkts r²
beschäftigt sich mit der Entwicklung von Walztechniken zur Herstellung
von Zwischenformen. Ziel ist es, die Formbindung der Werkzeuge zu verringern, den benötigten Kraftaufwand zu reduzieren und
die Einsatzmöglichkeit von kleineren Maschinen zu untersuchen. Die dazu eingesetzten Verfahren
werden schwerpunktmäßig für schwer umformbare Werkstoffe sowie für kleinere und
mittlere Stückzahlen (weiter) entwickelt.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Januar 2009 bis Dezember 2012
ARISTOTECH Implant Technologies GmbH Luckenwalde, GfE Metalle und Materialien GmbH Coburg, LEISTRITZ Turbinenkomponenten Remscheid GmbH, MÄRKISCHES WERK GmbH Halver, LASCO Umformtechnik GmbH Coburg, FRAUNHOFER Institut Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Chemnitz
Im Rahmen der Förderinitiative „Green Mobility“ der Landesregierung Thüringen wurde dieses Innovationszentrum zur Förderung der nachhaltigen Mobilität ins Leben gerufen. Die Schwerpunkte dieses Forschungsprojekts liegen in den Bereichen Elektromobilität, Optimierung von Verbrennungsmotoren, Powertrain und Leichtbau. Im Bereich Leichtbau werden u. a. Forschungsarbeiten zu den Themen faserverstärkte Kunststoffe, intelligente Kunststoffbauteile sowie Hybridbauteile und deren Integration vorangetrieben.
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Eigenanteile der TU Ilmenau
Innovationsallianz - Green Carbody Technologies - Energieeffiziente Lackierung von Karosserien
Das Projekt InnoCaT5 ist Bestandteil der Innovationsallianz „Green Carbody Technologies (InnoCaT)“, in dem innovative Technologiekonzepte zur Ausschöpfung der Energie- und Ressourceneffizienzpotenziale im Bereich der Karosseriefertigung entwickelt werden. InnoCaT5 konzentriert sich dabei auf die Prozesse Spritzlackieren und Trocknen bei der Karosserielackierung, da diese mit 60 ‑70 % den größten Energieanteil aufweisen. Die Optimierung der Verfahren soll beispielsweise durch Vermeidung von Overspray beim Beschichtungsverfahren, durch eine Wirkungsgradsteigerung bei den Trocknungsprozessen und durch modulare Lackierkonzepte erzielt werden.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), FKZ: 02PO277
01.12.2009-31.12.2012
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Daimler, Audi, Dürr Systems, Mankiewiecz, Eisenmann, Wörwag
Dieses Projekt untersucht im Kontext von Energieeffizienz und Beschäftigung den Status Quo sowie die Potenziale von Energieeffizienz in Produktionsprozessen, Produkten und Dienstleistungen von KMUs und großen Unternehmen in den drei Branchen Maschinenbau, Chemie sowie Transport und Logistik. Dabei sollen die Auswirkungen auf die Beschäftigungseffekte analysiert werden. Außerdem sollen Handlungsempfehlungen abgegeben werden, wie Unternehmen konkret ihre Energieeffizienz steigern können (Projektnr: S-2009-272-1 B).
Hans-Böckler-Stiftung
September 2009
Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
EnEffCo – Energie-Effizienzcontrolling am Beispiel der Automobilindustrie, FKZ: 0327843A-F
Im Rahmen des Projekts werden Methoden und Werkzeuge sowie ein Hard- und Softwarekonzept entwickelt und implementiert, mit denen Unternehmen aus dem Bereich der Automobilindustrie bei der Senkung ihrer Energieverbräuche und –kosten unterstützt werden können. Mittels Simulation können so Energieverbräuche im Voraus ermittelt werden. Die Untersuchungen finden auf den unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen der Automobilproduktion statt.
Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi), FKZ: 0327843A-F
September 2009 – August 2012
BMW AG, Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. KG, Witte-Velbert GmbH & Co. KG, Ökotec Energiemanagement GmbH, Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK, ENSYS, TU Berlin Institut für Wirtschaftsinformatik und Quantitative Methoden
Energieeinsparung durch Bandgießen von Leichtbaustahl
Im Rahmen dieses Vorhabens wird eine industrielle Pilotanlage entwickelt, die zur Herstellung von Stahlbändern mittels Bandgießverfahren dienen soll. Dank dem Bandgießverfahren können statt der klassischen Stahlblechherstellung etwa 85 % der CO2-Emissionen eingespart werden. Dieses Projekt verfolgt zwei Ressourceneffizienzziele: zum einen sollen unmittelbar in der Stahlproduktion Energieeinsparungen erreicht werden, zum anderen sollen durch die verbesserten Produkteigenschaften in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen (bspw. in der Automobil- oder anderen stahlverarbeitenden Industrien) Energieeinsparungen mittelbar realisiert werden.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), FKZ: 3830105
EUPlastVoltage - European Plastics Converting Industry Voluntary Long-Term Agreement on Energy Efficiency
Im Rahmen des Projektes EUPlastVoltage soll eine freiwillige europaweite Selbstverpflichtung zur Senkung des Energieverbrauchs in der kunststoffverarbeitenden Industrie ausgearbeitet werden. Hintergrund ist das Ziel der EU Kommission, den Energieverbrauch bis 2020 um 20 % zu senken. Neben der Ausgestaltung einer solchen Verpflichtung werden auch die Potenziale von Energieeinsparoptionen in der kunststoffverarbeitenden Industrie für verschiedene Szenarien untersucht. Hierbei wird die Industrie durch die nationalen Verbände und Experteninterviews mit eingebunden. Das Projekt wird von der EU Kommission im Rahmen des Programms „Intelligent Energy Europe“ finanziert und vom europäischen Verband der Plastikverarbeiter (EuPC) koordiniert.
Initiative Intelligent Energy Europe (IEE) der Europäischen Komission
Juni 2009 bis Mai 2012
Projektpartner: European Plastic Converters (EuPC), Agentschap NL, Association of the Hungarian Plastic Industry (AHPI), Confederaciòn Española de Empresarios de Plàsticos (ANAIP), The British Plastics Federation (BPF), Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (IK), Belgian Federation for Chemistry and Life Sciences Industries (Federplast), Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT), Fraunhofer Institut für System- und Innovationsfor-schung (ISI), De Nederlandse Rubber en Kunststofindustrie (NRK), La Plasturgie, Associação Portoguesa da Indústria Plásticos (APIP)
eniPROD - Spitzentechnologiecluster „Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik“
Im Rahmen des Spitzentechnologieclusters eniPROD steht die energieeffizienten Produktion sowie deren ganzheitlichen Betrachtung im Fokus. Insgesamt können fünf verschiedene Themengebiete unterschieden werden: Produktentwicklung, Produktionssysteme, Prozessketten, Werkstoffe und Strukturen sowie Logistik & Produktionsplanung.
Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE), Freistaat Land Sachsen
2009 – 2014
TU Chemnitz, Fraunhofer IWU, Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (Sachsen)
Dry-Control - Entwicklung einer ressourceneffizienten Trocknungstechnologie für keramische Produkte
Das Verbundprojekt Dry-Control ist Bestandteil des Förderschwerpunkts „r² – Innovative Ideen für Ressourceneffizienz – rohstoffintensive Produktionsprozesse“ des BMBF. Mit Hilfe dieses Projekts soll für Produkte aus der Steine- und Erdenindustrie eine Qualitätsverbesserung dank gezielter Trocknung umgesetzt werden. Gleichzeitig soll dabei die Ressourceneffizienz ausgeschöpft werden. Diese Technologie basiert auf der Mikrowellenapplikation.
Bundesministerium für Bildung und Forschunge (BMBF)
ENSIKOM - Entwicklung, Simulation und prozesssichere Umsetzung zur umweltfreundlicheren und wirtschaftlicheren Beschichtung von komplexen Kunststoffbauteilen
Das Verbundprojekt ENSIKOM ist Bestandteil des Förderschwerpunkts „r2 – Innovative Ideen für Ressourceneffizienz – rohstoffintensive Produktionsprozesse“ des BMBF. Ziel dieses Projekts ist die Beschichtung von komplexen, dreidimensionalen Kunststoffteilen mittels innovativer Prozesse und Materialien. Dabei soll die UV-Technologie angewandt werden in Kombination mit Recyclingprozessen zur Materialeinsparung und einer Vernetzung der UV-Strahlung zur Energieeinsparung.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Januar 2009 bis Dezember 2012
JKL Kunststoff Lackierung GmbH, Karl Woerwag Lack und Farbenfabrik GmbH & Co. KG, Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V., ILF Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Lacke und Farben mbH, Fraunhofer IFAM
ECOMATION - Steuerung des Energieverbrauchs in der Fertigung und Steigerung der Energieeffizienz durch Automatisierung.
Im Rahmen des Projekts ECOMATION sollen Methoden auf Basis von Automatisierung für die Fertigungstechnik entwickelt werden, die die Optimierung des Energieverbauchs der einzelnen Maschine unterstützen. Dabei sollen die jeweiligen Komponenten situationsoptimal angesteuert werden. Mit Hilfe der Maschinensignale soll der Verbrauch und die Effizienzressourcen erfasst werden, bei gleichzeitig möglichst geringem Anteil an Zusatzsensorik.
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), FKZ: FOR 1088
2009-2015
Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen der Universität Stuttgart (ISW), Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb der Universität Stuttgart (IFF), Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der TU Darmstadt (PTW), Institut für Werkzeugmaschinen der Universität Stuttgart (IfW)
MAXIEM - Maximierung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen
MAXIEM befasst sich mit der Steigerung der Energieeffizienz spanender Werkzeugmaschinen. Dank Integration der effizientesten verfügbaren Komponenten und Aggregate wird ein Prototyp für eine Werkzeugmaschine entwickelt, um die Einsparziele und Potenziale einer optimierten Ansteuerung zu demonstrieren.
Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)
Dezember 2008 bis November 2012
PTW TU Darmstadt, Alfing Kessler Sondermaschinen GmbH, Audi AG, BMW AG, Bosch Rexroth AG, Daimler AG, Grob-Werke GmbH & Co. KG, Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, MAG Powertrain, Siemens AG Power Generation, Studer Schaudt GmbH, Volkswagen AG
EnEffAH - Energieeffizienz in der Produktion im Bereich Antriebs- und Handhabungstechnik
Im Verbundprojekt EneffAH – Energieeffizienz in der Produktion im Bereich Antriebs- und Handhabungstechnik – werden Energieeinsparkonzepte und Anlagenoptimierungskonzepte erstellt. Der Fokus liegt dabei auf pneumatisch und elektrisch betriebenen Handhabungssystemen. Dabei wird eine Systemanalyse von Erzeugung bis zur Anwendung durchgeführt, die eine Gesamtbetrachtung des Systems ermöglicht.
Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)
Oktober 2008 bis September 2011
Festo AG & Co. KG, Kaeser Kompressoren, Metronix, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung und die Universität Stuttgart
SURFENERGY - Advanced Tools for SURFace Finishing Processes to Optimise ENERGY Efficiency
Für Unternehmen der Oberflächentechnik und der Leiterplattenindustrie Branchen wird ein Energiemanagementsystem entwickelte, das insbesondere für KMU zur Verfügung steht. Diese Informationen sowie weiterführende Studien und Benchmarkingtools stehen jedem registrierten Nutzer kostenlos auf der Webseite von SURFENERGY zur Verfügung.
Initiative Intelligent Energy Europe (IEE) der Europäischen Kommission
September 2008 bis August 2011
C-Tech Innovation, Besel S.A, Env-Aqua, EIPC, UITS, Protection des Metaux SAS
ENER-Plast - From Design to Manufacturing: Instruments for reducing the energy consumption & carbon emissions of the polymer industry & supply chain
Der Fokus des Projekts liegt dabei auf der europäischen Polymerindustrie sowie den damit assoziierten Industrien. Auf der Webseite werden Informationen, Ressourcen und Instrumente zur Verfügung gestellt, die im Rahmen des Projekts entwickelt werden und zur Energieeinsparung sowie zur Entwicklung eines Energiemanagementsystems beitragen sollen. Jedem registrierten Nutzer stehen Softwaretools, Informationen, Berichte, Daten und Leitfäden kostenlos zur Verfügung.
Initiative Intelligent Energy Europe (IEE) der Europäischen Kommission
November 2007 bis Oktober 2010
AIMPLAS, British Plastics Federation, CARMA, CENTIMFE, Fraunhofer ICT, ISQ, Pôle Européen de Plasturgie, SIRRIS, Smithers Rapra Technology Ltd, TECOS, Thomas Bata University in Zlin
Dieses Projekt beschäftigt sich mit Fragestellungen in vier Kerngebieten, die Ermittlung der Potenziale zur Ressourceneffizienzsteigerung, die Entwicklung für Ansätze zu zielgruppenspezifischen Ressourceneffizienzpolitiken, die Gewinnung neuer Erkenntnisse bzgl. der Wirkungsgradanalyse auf gesamt- und betriebswirtschaftlicher Ebene sowie die wissenschaftliche Begleitung der Umsetzungsaktivitäten. Das erste Themenfeld ist insbesondere für die Effizienzfabrik von Interesse, da sowohl Technologien, Produkte als auch Strategien identifiziert werden, die wesentlich zur Steigerung der Ressourceneffizienz beitragen. Dazu veröffentlichte Paper stehen auf der Webseite zum Download zur Verfügung.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und Umweltbundesamt (UBA)
Juli 2007 bis Dezember 2010
Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit, Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production, Energy Research Centre of the Netherlands, Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH, ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, Institut für Verbraucherjournalis-mus, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung GmbH, Ökopol – Institut für Ökologie und Politik GmbH, Trifolium – Beratungsgesellschaft mbH, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, BASF SE, Daimler AG, ThyssenKrupp AG, Freie Universität Berlin, Hochschule Pforzheim, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, SRH Hochschule Calw, Technische Universität Berlin, Technische Universität Darmstadt, Technische Universität Dresden, Universität Kassel, Universität Lüneburg, Deutsche Materialeffizienzagentur, Effizienzagentur NRW, GoYa! Die Markenagentur GmbH, MediaCompany – Agentur für Kommunikation GmbH, Stiftung Warentest
powerFLUID - Entwicklung und Umsetzung energieautarker Funktionsmodule in der Fluidtechnik
In diesem Projekt wurden autarke mikrosystemtechnische Fluidiksysteme am Beispiel eines Prototyps der energieautarken, automatischen Wasserarmatur entwickelt. Die dazu benötigten Mikroventile, Mikrosensoren und die Low-Power-Schaltungstechnik sind ebenfalls Bestandteil des Projekts. Durch den modularen Aufbau soll die Anwendbarkeit in anderen Bereichen der Fluidtechnik gewährleistet werden. Mit Hilfe des übergeordneten Energiemanagements, der Wirkungsgradsteigerung und der effizienten Energiebereitstellung sollen die Energieeffizienzpotenziale ausgeschöpft werden.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Förderkennzeichen: 16SV3392
März 2007 bis August 2010
GEMÜ Gebr. Müller, Apparatebau GmbH & Co. KG, Grohe AG
Karlsruher Institut für Technologie, wbk Institut für Produktionstechnik
SIE Sensorik Industrie-Elektronik GmbH
Staiger GmbH & Co. KG
Dr. Marcus Schröter Inhaltliche Begleitung und Effizienzradar Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI Breslauer Straße 48 76139 Karlsruhe Tel.: 0721 6809-338 Fax: 0721 689-159 marcus.schroeter@isi. fraunhofer.de