Elektromobilität
Happy mit HeP-E

29.06.2015 Elektromobilität

Ziel der Partner des Verbundprojekts HeP-E (Hochflexible Produktionssysteme für effizienzgesteigerte E-Traktionsantriebe) ist es, die Leistungsfähigkeit und den Wirkungsgrad des elektrischen Antriebssystems durch innovative Wickelverfahren zu steigern.

Erfahren Sie mehr darüber: im Interview mit Verbundprojektkoordinator Dr. Florian Risch, Fertigungstechnologe im Bereich Technologieentwicklung und Prototypenbau E-Maschinen bei der BMW AG.

1. Welche Bedeutung hat das Verbundprojekt für Ihr Unternehmen?

Die erarbeiteten Ergebnisse und das dabei aufgebaute Unternehmens-Netzwerk können zum einen zur Verbesserung bestehender E-Maschinen und dafür erforderlicher flexibler Anlagentechnik, und zum anderen zur Generierung völlig neuer Produktlinien genutzt werden. Die Projektstruktur berücksichtigt dabei die speziellen Herausforderungen des Vorhabens: Kleine und mittlere Unternehmen bringen ihr Spezial-Know-how als vollwertige Partner ein; die Universitäten (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und TU München) sorgen für die wissenschaftliche Durchdringung der Thematik und überführen die Ergebnisse in Forschung und Lehre; die BMW AG definiert Anforderungsprofile aus der Anwendersicht der entwickelten Technologien und Prüfmethoden bis hin zur Umsetzung und Erprobung von Demonstratoren.

2. Wie können andere Unternehmen von den Projektergebnissen profitieren?

Das Vorhaben setzt für die gesamte deutsche Automobilindustrie neue Fertigungsstandards bei der E-Maschinenproduktion, die die Weiterentwicklung vorantreiben und somit nachhaltig die Führungsposition und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland sichern.

3. Was zeichnet ein BMBF-Verbundprojekt aus?

BMBF-Verbundprojekte im Zukunftsfeld der Elektromobilität leisten einen wertvollen Beitrag zum Kompetenzaufbau der deutschen Automobilindustrie und liefern einen wesentlichen Beitrag dazu auch im Wachstumsmarkt der elektrifizierten Antriebe eine führende Rolle zu sichern. Durch die enge Kooperation von Industrie und Universitäten im Rahmen solcher BMBF-Verbundprojekte werden zudem künftige Ingenieur-Generationen auf die Herausforderungen, die aus der Elektromobilität resultieren, vorbereitet.

Über HeP-E: Folgende technologische Maßnahmen ermöglichen die serienflexible und wirtschaftliche Erstellung von Statoren mit geordneter Wicklung:

1. von Industrierobotern,2. dem automatischen Fügen von Kupferverbindungen,3. und von Hilfsmitteln zur Reduktion manueller Wertschöpfungsanteile wie der Phasenisolation.Bildquelle: HeP-E

 

Dr. Florian Risch Koordinator

BMW AG Taunusstraße 41
80807 München
089 382-15678 florian.risch@bmw.de
Eine gemeinsame Initiative von Bundesministerium für Bildung und Forschung VDMA