FunkProMikro — Funktionsorientiert geregelte Mikrofertigungsprozesse

Verbundprojektkoordinator
Projektpartner
  • Continental Automotive GmbH, Limbach-Oberfrohna
  • Daimler AG, Mercedes-Benz Werk Mannheim, Mannheim
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl Qualitätsmanagement und Fertigungsmesstechnik, Erlangen
  • Heidelberger Druckmaschinen AG, Wiesloch
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Produktionstechnik (WBK), Karlsruhe
  • MAG Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH, Göppingen

Effizienz nimmt Gestalt an... durch funktionsorientierte Prozesslenkung und solide Qualitätsaussagen.

Bei der Fertigung von Werkstücken sind Abweichungen von der Soll-Gestalt und ungewollte Einflüsse des Produktionsprozesses auf die Oberfläche unvermeidlich. Wesentlich für das Ergebnis ist jedoch, dass das gefertigte Werkstück seine vorgesehene Funktion erfüllt. Im Projekt FunkProMikro werden Methoden und Strategien zur Beschreibung der funktionsorientiert zulässigen Gestaltabweichungen, für die Fertigungsprozesslenkung und die Vorausbestimmung der zu erwartenden funktionalen Qualität von Werkstücken entwickelt. Im Fokus der Betrachtung stehen dabei Mikrostrukturen und mikrostrukturierte Bauteile. Es gilt, eine Wissensbasis über die kausalen Zusammenhänge zwischen Werkstückgestalt und Funktionserfüllung aufzubauen. Anhand von Teststrukturen mit unterschiedlichem Funktionsverhalten wird das Bauteilverhalten modelliert. Basierend auf einer modellgestützten Prüftechnik werden funktionsorientierte Kennwerte abgeleitet. An konkreten Beispielen der Projektpartner aus den Bereichen des Motoren- und Druckmaschinenbaus werden die Methoden und Kennwertsysteme erprobt und validiert. Durch modular aufgebaute Lösungswege sind die Ergebnisse auf ähnliche Prozesse und Produkte mit vergleichbar hohen funktionalen Anforderungen übertragbar.