ZuPrEff — Effiziente Temperaturregelung in der Kunststoffverarbeitung

Verbundprojektkoordinator
  • GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Kierspe
    Dipl.-Ing. Ingo Brexeler
    02359 665 200
    02359 665 9200
Projektpartner
  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart
  • Gebr. Krallmann GmbH, Hiddenhausen
  • Hochschule Rosenheim, Studiengang Kunststofftechnik, Rosenheim
  • KraussMaffei Technologies GmbH, München

Stabile Zustände… durch bedarfsgerechte Temperierung in der Kunststoffverarbeitung.

Herkömmliche Verfahren zum Spritzgießen von Kunststoffen nutzen nur circa 19 Prozent der eingesetzten Energie. Vor allem unkoordinierte Aufwärm- und Abkühlvorgänge beim Aufschmelzen bergen ein hohes Energieeinsparpotenzial. Das Projekt ZuPrEff soll hier Abhilfe schaffen und die Effizienz des Gesamtprozesses, bestehend aus Maschine, Werkzeug und Temperierung, verbessern. Dabei stehen die regeltechnische Kopplung aller bisher autonomen Teilsysteme sowie die Umsetzung eines Energiemonitorings im Fokus. Dazu müssen die relevanten Schmelze- und Werkzeugzustände in Abhängigkeit von Prozessschwankungen modellhaft beschrieben werden. Versuchsreihen an einer Spritzgussanlage, die mit entsprechender Messtechnik und einer segmentierten Werkzeugtemperierung ausgestattet sind, bilden die Basis für die Modellentwicklung. So kann zu jedem Zeitpunkt der Zustand wichtiger Prozessgrößen (wie Schmelzeigenschaften und Werkzeugoberflächentemperatur) ermittelt und für die Regelung zur Verfügung gestellt werden. Darauf bauen auch die detaillierten Energiebilanzen für den Gesamtprozess auf, die das umfassende Energiemonitoring ermöglichen. In Summe kann dadurch die Prozesseffizienz um bis zu 28 Prozent gesteigert werden.