Ressourceneffizienz
Additive Fertigung in der zerspanenden Prozesskette

22.02.2018 Ressourceneffizienz

Eine am Produktionstechnischen Zentrum (PZH) der Leibniz Universität Hannover entwickelte Roboterschweißzelle kann mithilfe des Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM, deutsch: Lichtbogendrahtauftragschweißen) komplette Bauteile aus Stahl oder Aluminium fertigen.

Anders als andere additive Verfahren wie etwa das SLM(Selektives Laserschmelzen)-Verfahren, bei dem in Pulverschichten einzelne Punkte aufgeschmolzen werden, eignet sich dieses WAAM-Verfahren besonders dazu, auch größere Bauteile schnell über den Materialauftrag des aufgeschmolzenen Schweißdrahtes aufzubauen. Ein weiterer Vorteil der Technologie: Man kann auch auf vorhandene Rohlinge aufbauen, so dass nicht grundsätzlich das gesamte Bauteil additiv hergestellt werden muss.

Foto: Roboterschweißzelle, Quelle: Nico Niemeyer

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