Ressourceneffizienz
Additive Fertigung von Kautschukbauteilen

21.11.2020 Ressourceneffizienz

Den ersten 3D-Drucker, der rußgefüllten Kautschuk verarbeiten kann, entwickeln das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) der Leibniz Universität Hannover und das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie (DIK) im gemeinsamen Forschungsprojekt Elastomer 3D.

Die Wissenschaftler haben ein neuartiges Verfahren zur additiven Fertigung von rußgefüllten Kautschukbauteilen entwickelt. Es nennt sich Additive Manufacturing of Elastomers (AME) und beruht auf dem Verfahren der Fused Filament Fabrication (FFF), das bereits zur additiven Fertigung von Bauteilen aus thermoplastischen Kunststoffen verwendet wird. Dabei wird das Kunststofffilament in einer verfahrbaren Düse aufgeschmolzen und in feinen Strängen zur schichtweisen Fertigung von Bauteilen abgelegt.

Bildnachweis: Sebastian Leineweber, ITA

Fraunhofer ISI VDMA