Elektromobilität
FlexiCoil

Die spezifische Gestaltung des Drahtquerschnitts und der Spule sind für eine effiziente Nutzung des Bauraums essenziell.

Christian Hecker

Schaeffler Technologies AG & Co. KG 09132 82 79307146 christian.hecker@schaeffler.com
Beschreibung

Die Gestaltung der Spulen ist maßgeblich für die Leistung eines Elektromotors. Bisher ist es üblich, runden Kupferdraht als Spule zu wickeln. Um eine optimierte Ausnutzung des Bauraums zu erreichen, ist eine spezifische Gestaltung des Drahtquerschnitts und der Spule erforderlich. Das Forschungsprojekt FlexiCoil (Langtitel: Entwicklung einer großserienfähigen und wirtschaftlichen Produktionstechnologie für umformtechnisch hergestellte Formspulen elektrischer Antriebe) hat sich zum Ziel gesetzt, ein serientaugliches Verfahren zur Draht und Spulenfertigung zu entwickeln. Mit dem neuen Verfahren soll es möglich sein, die Leistung von elektrischen Radnabenantrieben oder Elektromotoren bei konstantem Bauraum zu erhöhen.

Ausgehend von einem derzeit eingesetzten Elektromotor werden die technischen Anforderungen für bauraum-optimierte Formspulen definiert. Zur fertigungstechnischen Umsetzung ist es notwendig, parallel zum Umformverfahren die dafür nötige Werkzeugtechnologie zu entwickeln und die Fertigung praxisnah zu evaluieren. Zudem stehen die Entwicklung und der Test eines Verfahrens zur dauerhaften elektrischen Isolation der Formspulen auf dem Forschungsprogramm. Die Leistung, Lebensdauer und Effizienz der neuen Formspulen werden mithilfe von Demonstratoren überprüft.

Foto: Fotolia/zhangyang135769


 

Projektlaufzeit

01.01.2017 bis 31.12.2019

Projektpartner
Breuckmann GmbH & Co. KG
Heiligenhaus
RWTH Aachen, Institut für Bildsame Formgebung (IBF)
Aachen
RWTH Aachen, Institut für Elektrische Maschinen (IEM)
Aachen
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Herzogenaurach
Eine gemeinsame Initiative von Bundesministerium für Bildung und Forschung VDMA